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Durchatmen: Wie sicher sind GfK-Aufstelldächer?

Beim Innenausbau eines Campers geht es längst nicht mehr nur um Design oder Funktionalität – auch gesundheitliche Aspekte rücken zunehmend in den Fokus. Schließlich wird der Camper zum mobilen Zuhause: ein Ort zum Schlafen, Kochen, Atmen. Wer hier mehrere Stunden oder gar Nächte verbringt, möchte sicher sein, dass Materialien keine versteckten Risiken mitbringen.

Ein häufig diskutiertes Thema in diesem Zusammenhang: mögliche Ausgasungen aus Komponenten aus glasfaserverstärktem Kunststoff (GfK), zum Beispiel eben bei Aufstelldächern. Immer wieder taucht die Frage auf, ob von diesen Materialien flüchtige Stoffe ausgehen können, die das Raumklima beeinträchtigen oder gesundheitlich bedenklich sind – vor allem, wenn es im Fahrzeug einmal wärmer wird oder es an der nötigen Belüftung mangelt.

Was viele dabei nicht wissen: Bei SCA-Aufstelldächern kannst du durchatmen – und das im wahrsten Sinne des Wortes. Denn unsere Dächer durchliefen freiwillige Emissionsprüfungen beim TÜV Rheinland.
Warum wir mit diesem Anspruch deutlich über gesetzliche Richtlinien hinausgehen und wie das deine Reisequalität verbessert, zeigen wir dir hier.

Warum überhaupt GfK – und was ist das Problem?

GfK steht für glasfaserverstärkten Kunststoff. Das Material überzeugt durch Robustheit, Formbarkeit und Langlebigkeit – ideal also für Aufstelldächer im Camper. Dennoch hält sich hartnäckig die Sorge: Können beim Einsatz von GfK gesundheitsschädliche Stoffe freigesetzt werden? Die Antwort: Es kommt auf die Herstellung und Verarbeitung an.

Keine Pflicht – aber unser Anspruch:
TÜV-geprüfte Emissionen

Gesetzliche Grenzwerte für Emissionen aus GfK-Dächern? In Deutschland Fehlanzeige. Zwar existieren Orientierungshilfen, etwa vom Umweltbundesamt, aber diese sind rechtlich nicht bindend.

Wir bei SCA haben uns deshalb bewusst dafür entschieden, freiwillig einen Schritt weiter zu gehen. Unsere Aufstelldächer wurden 2023 einer umfassenden Emissions- und Geruchsprüfung beim TÜV Rheinland unterzogen. 

Das Ergebnis: Emissionsklasse A – ein klarer Beleg für unsere hohen Qualitätsansprüche. 

Geprüft wurden unter anderem: 

  •  Flüchtige organische Verbindungen (VOC) 
  •  Aldehyde und Ketone 
  •  Weitere relevante chemische Verbindungen 

Alle Messergebnisse lagen deutlich unter den internationalen Richtwerten (z. B. GB 27630-2011, VW 50180:2019-04) sowie den Empfehlungen des Umweltbundesamts.

Geruch ≠ Gefahr:
Was du über Neugeruch wissen solltest

Ja, neue GfK-Aufstelldächer riechen anfangs. Das liegt in der Natur des Materials. Aber: Geruch ist nicht gleich Risiko.

Unsere Tests zeigen eindeutig, dass die Gerüche nicht gesundheitsschädlich sind – und mit der Zeit spürbar nachlassen. Du kannst also unbesorgt einziehen und losfahren.

Hightech statt Risiko:
Das steckt hinter unserer Produktion

Sicherheit beginnt beim Herstellungsprozess. Unsere Kompetenz in der Kunststoffverarbeitung – gewachsen über Jahrzehnte innerhalb der C.F. Maier-Gruppe – bildet das Fundament für die Qualität unserer Dächer. 

Ein zentrales Element: das VEX-Verfahren. Dieses Hightech-Verfahren kombiniert exakt gesteuerte Aushärtungs- und Belüftungsschritte, die Restemissionen bereits in der Produktion auf ein Minimum reduzieren. Für dich bedeutet das: maximaler Komfort bei gleichzeitig höchster Material- und Gesundheitsqualität.

Fazit: Geprüft. Sicher. Und einfach gut fürs Camperleben.

SCA-Aufstelldächer bieten nicht nur Raum nach oben, sondern auch Sicherheit nach innen.  

Dank hochwertiger Werkstoffe, modernster Fertigung und freiwilliger TÜV-Prüfung kannst du dich auf eines verlassen: ein gesundes Raumklima für dein mobiles Zuhause.

Du willst mehr erfahren zur Sicherheit unserer SCA-Aufstelldächer? Hier weiterlesen:


Viel Wind ums Aufstelldach – SCA-Dächer im Sicherheitscheck

Bei der Fahrt in den Urlaub wünscht sich niemand, mit seinem Fahrzeug in Extremsituationen zu geraten – dennoch gibt es sie.
Natürlich werden Wohnmobile mit SCA-Aufstelldach regelmäßig auf ihre Sicherheit geprüft. Dass ein SCA-Dach separat getestet wurde, war jedoch das erste Mal. In zwei Terminen im März und im August untersuchten die Ingenieur:innen vom TÜV SÜD in Oberpfaffenhofen bzw. vom Forschungsinstitut für Kraftfahrwesen und Fahrzeugmotoren in Stuttgart die Belastbarkeit eines SCA-Aufstelldaches beim Crashtest und im Windkanal.

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